| Tief in Afrika |
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"TIEF IN AFRIKA" bricht am Donnerstag, den 22. April 2010 ab 19:30 Uhr von der Insel Sansibar im Indischen Ozean auf, um den Spuren von Sklavenhändlern und Entdeckern bis ins abgelegene Quellgebiet des Nils zu folgen. Entlang des mächtigen Stroms führt die Route in den unbekannten Südsudan und zurück an die Palmenstrände des Indischen Ozeans. Die Reise ist durch und durch afrikanisch – voller Härten und Humor, gesteuert von Wundern und kleinen Katastrophen, gebeutelt von tragischen Schicksalsschlägen – aber umso mehr beschenkt von paradiesischer Natur und beeindruckenden Menschen.
Das alte Holzboot wird von Hamizi kommandiert, dem Ältesten an Bord. Er dirigiert den "Außenbordmotor": außer ihm stehen neun weitere Mann unter Paddeln. Mit leiser Stimme gibt er Anweisungen. Das Boot durchschneidet das Spiegelbild des glühenden Abendhimmels, steuert direkt auf eine Ansammlung sichelförmiger und gerader schwarzer Striche im blutroten Wasser zu. "Die Geraden", zischt Hamizi, "sind Krokodile. Die Runden unsere Beute: Nilpferde!" Die Jagd ist eröffnet... In seiner neuen Live-Reportage fasst Hartmut Fiebig 16 Jahre voller abenteuerlicher Expeditions- und Recherchereisen zusammen. Ob haarsträubende Nilpferdjagd oder die Gipfelbezwingung des weißen Riesen Kilimandscharo: Es ist ein Wechselspiel sich jagender Ereignisse, dem man getrost epische Qualitäten nachsagen darf. Dass Ostafrika seine zweite Heimat ist, merkt man diesem Schatz an Impressionen und Bildern an. TIEF IN AFRIKA ist geschickt erzählt: Neben der rein geografischen Reise durch Ostafrika, welche in atemberaubenden Bildern die ganze Schönheit von Landschaft und Tierwelt zeigt, unternehmen die Zuschauer auch eine Reise durch die Zeit, deren Spanne von der Entstehung des Ostafrikanischen Grabens und des Homo sapiens über die Kolonialzeit bis zu den politischen Ereignissen der Gegenwart reicht. Und schließlich ist TIEF IN AFRIKA auch eine biografische Passage, die den Wandel Hartmut Fiebigs vom Abenteuersüchtigen zum Fotojournalisten widerspiegelt. Die eigentlichen Protagonisten bleiben freilich die Menschen Ostafrikas, mit denen der aufgeschlossene Reisende rührende, heitere, aber auch tragische Begegnungen erlebt: Kaffeebauern und Nomaden, Rebellen und smarte Hauptstadtbewohner. Hartmut Fiebig taucht mit der Kamera in den Alltag der Menschen ein. Ostafrika lässt seine Masken fallen. Steckbrief: Live-Moderation ergänzt durch musikalische Passagen und Originaltöne / Vortragsdauer 110 min mit Pause. 800 digitalisierte, unmanipulierte Diaoriginale / Zahlreiche historische Aufnahmen und Karten / Digitale Einfeldprojektion mit Hochleistungs-Beamer / Leinwandgröße 6 m x 4 m In der Pause reichen wir afrikanischen Ernusseintopf und traditionellen Ingwersaft.
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an die Palmenstrände des Indischen Ozeans. Die Reise ist durch und durch afrikanisch – voller Härten und Humor, gesteuert von Wundern und kleinen Katastrophen, gebeutelt von tragischen Schicksalsschlägen – aber umso mehr beschenkt von paradiesischer Natur und beeindruckenden Menschen.